Bestattungsvorsorge

Wünsche frühzeitig festlegen


  1. Mit einer Bestattungsvorsorge können Sie bereits zu Lebzeiten festlegen, wie Ihre eigene Bestattung gestaltet werden soll. Damit können persönliche Wünsche berücksichtigt und Angehörige in einer schwierigen Zeit entlastet werden.
  2. Besprechen Sie Ihre Vorstellungen am besten frühzeitig mit einer vertrauten Person und bewahren Sie die Unterlagen so auf, dass sie im Ernstfall schnell gefunden werden können.
  3. Wichtig: Bei der Wahl Ihrer Urne sind Sie nicht an einen bestimmten Bestatter gebunden.


Vorsorgevertrag


  1. Mit einem Vorsorgevertrag können Sie organisatorische und finanzielle Fragen bereits zu Lebzeiten mit einem Bestattungsunternehmen regeln. Dabei lassen sich beispielsweise die gewünschte Bestattungsart, der Ablauf der Trauerfeier und weitere persönliche Wünsche festlegen. Je nach Vereinbarung kann auch eine finanzielle Vorsorge getroffen werden.



Sterbegeldversicherung


  1. Eine Sterbegeldversicherung dient der finanziellen Vorsorge. Durch regelmäßige Beiträge wird eine vereinbarte Versicherungssumme aufgebaut, die im Todesfall zur Deckung der Bestattungskosten zur Verfügung steht. So können Angehörige finanziell entlastet werden.


Bestattungsverfügung


  1. Mit einer Bestattungsverfügung halten Sie Ihre persönlichen Wünsche schriftlich fest. Darin können Sie beispielsweise die gewünschte Bestattungsart, den Bestattungsort, ein Bestattungsunternehmen sowie Wünsche zur Trauerfeier, Dekoration oder Trauerrede festlegen.
  2. Die Verfügung sollte mit Datum versehen und unterschrieben werden. Sprechen Sie zusätzlich mit einer vertrauten Person darüber und bewahren Sie das Dokument an einem gut auffindbaren Ort auf.
  3. Tipp: Eine Bestattungsverfügung sollte nicht ausschließlich im Testament festgehalten werden, da dieses möglicherweise erst nach der Bestattung eröffnet wird.